Geschichte 

 

Nach dem Zitat von Hünkâr Bektaş-ı Veli (alevitischer Gelehrter im 13. Jh.) „Ein Weg ohne Wissen(schaft) endet in der Finsternis“, wurde die Alevitische Studierendenverbindung Universität Basel, kurz ASUB, am 4. Oktober 2012 unter der Leitung von Derya Tokay-Şahin gegründet.

Die ASUB setzt sich vor dem Hintergrund alevitischer Werte für eine säkulare, zeitgenössische, humanistische, solidarische, umweltfreundliche sowie demokratische Gesellschaft ein. Eine akademische Auseinandersetzung mit dem Alevitentum steht im Zentrum des Tätigkeitsbereiches der ASUB, wobei eine stärkere Präsenz alevitischer Diskurse an Schweizer Hochschulen angestrebt wird.

Nach einer ruhigen Phase der ASUB, haben interessierte Studierende der Universität Basel, mit der Unterstützung beider Alevitischen Gemeinden, „Kulturvereinigung der Aleviten und Bektaschi“ in Basel und dem „Alevitischen Kulturzentrum Regio Basel“, diese Verantwortung wieder neu aufgenommen.

Seit Frühjahr 2018 hat die ASUB ihren Status an der Universität wieder aktiviert und ist seither wieder mit Veranstaltungen an der Universität und in Basel erfolgreich unterwegs. 

Vereinszweck 

 

  1. Die Vereinigung der ASUB setzt sich vor dem Hintergrund alevitischer Werte für eine säkulare, zeitgenössische, humanistische, solidarische, umweltfreundliche sowie demokratische Gesellschaft ein.
    Im Zentrum des Tätigkeitsbereiches der ASUB steht der Beitrag an eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Alevitentum, wobei eine stärkere Präsenz alevitischer Diskurse an Schweizer Hochschulen angestrebt wird.
  2. Der interkulturelle sowie der interreligiöse Dialog bilden Kernelemente der Tätigkeit der ASUB.
  3. Sie übernimmt die Interessenvertretung ihrer Mitglieder in hochschulpolitischen sowie gesellschaftlichen Angelegenheiten und unterstützt sie im Studium.

  4. Die ASUB setzt sich für die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern ein und versucht, ihre Mitglieder für diverse Themenbereiche zu sensibilisieren. 

  5. Durch regelmässige Vereinsaktivitäten soll eine Plattform für den Austausch unter den Studierenden ermöglicht, und ein Ausgleich zum Unialltag geschafft werden.